Tipps zur Beratung

Checkliste für gute Zusammenarbeit

Für eine gute Zusammenarbeit mit einem Berater oder einer Beraterin muss alles stimmen: Wer berät muss die Branche kennen und über die richtigen fachlichen Fähigkeiten und Beratungserfahrungen verfügen.

Dann muss es für die Zusammenarbeit auf der persönlichen Ebene passen. Und der Beratungsansatz muss effektiv für die Umsetzung sein: Wie bezieht der Berater Sie und Ihr Team optimal in die Entwicklung von Problemlösungen ein, damit Lösungen am Ende nicht einfach „übergestülpt“, sondern von allen mitgetragen werden.

Hilfestellung bei der Wahl des Beraters:

1. Checkliste „Wie wünschen Sie sich eine Beratung?“   

Unser Tipp: Machen Sie sich eine kleine Checkliste, bevor Sie auf Beratersuche gehen. Notieren Sie sich Ihre Vorstellungen von der Beratung und Ihrem zukünftigen Berater und stimmen Sie die Inhalte mit Beratungsstellen und Beraterkandidaten ab. Das hilft allen, denn je präziser Ihre Wünsche an den Berater, desto besser wird das Ergebnis sein.

Zum Beratungsprozess

  • Warum wollen Sie mit einem Berater zusammenarbeiten?
    • Sie haben bereits bestimmte Problem- oder Aufgabenstellungen identifiziert? Sie haben das Gefühl, dass es in bestimmten Bereichen besser laufen müsste?
  • Wie soll die Beratung erfolgen?
    • Vertiefende betriebswirtschaftliche Analysen, Markt- und Wettbewerbsanalysen, Schwach­stellen- oder Potenzialanalysen? Entwicklung eines Konzeptes? Umsetzung von Maßnahmen? Oder eher ein „Coaching“ mit Gesprächen, zur Identifizierung von Problemen und Ideen, Türen öffnen, Begleitung zu Bankgesprächen o.ä.?  
  • Wer in Ihrem Hause (oder auch extern) soll wie eingebunden werden?
    • Inhaber, Geschäftsleitung, Abteilungsleiter, Abteilungen, gesamtes Team. Mitarbeitergespräche, anonyme Befragung, gemeinsamer Workshop o.ä.
  • Welche konkreten Ergebnisse brauchen Sie?
    • Strategisches Entwicklungskonzept? Konzept zur Neuausrichtung nach einer Übernahme? Sanierungskonzept? Mehr Gewinn, weniger Kosten - mehr Freiraum für Investitionen? Businessplan, Investitionsplan, Förderantrag? Neue Ideen für Personal­führung, Gästegewinnung oder optimierte Abläufe? Maßnahmenplan und Umsetzungsbegleitung? Neue Kontakte?

Zum Berater bzw. zur Beraterpersönlichkeit:

Wie stellen Sie sich Ihren Berater vor?  

  • Sie suchen einen „Branchenkenner“, „Strategen“, „Praktiker/Umsetzer“, „Kommunikator“ oder „Analysten“? Tipp: Bei Beratern in der Beraterdatenbank der Sauerland GastgeberWerkstatt, die dort mit bewerteten Referenzen gelistet sind, finden Sie eine derartige Bewertung der Beraterpersönlichkeiten durch Beratungskunden
  • Was ist Ihnen für die persönliche „Wellenlänge“ besonders wichtig?    

2. Leitfaden „Mit Unternehmensberatern besser zusammenarbeiten“.

Dieser Leitfaden soll kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, die Zusammenarbeit mit Beratern (und Planern) so zu gestalten, dass sie für Unternehmen möglichst fruchtbar und gewinnbringend ist.

Hier können Sie den Leitfaden kostenfrei herunterladen.

G.I.B. NRW Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH, Autor: Dr. Friedhelm Keuken, November 2011 (im Rahmen des Forschungsprojektes KMU-INNOSTRAT, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den  Europäischen Sozialfond.

3. Die Beratungsstellen konsultieren.  

Die Beratungsstellen (IHK, DEHOGA, etc.) unterstützen Sie gerne bei der Wahl eines passenden Beraters oder einer passenden Beraterin.